Gartenparty – was darf nicht fehlen…

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Nur noch einen Tag, dann ist es wieder soweit. Der September steht wieder vor der Tür und der Sommer ist schon fast wieder rum. Tun kann man dagegen nichts. Aber nicht verzagen, zumindest sollte man diese letzten langen, warmen und hoffen wir, sonnige Tage, vollkommen ausnutzen. Wie? Was gibt es denn besseres als eine Party, oder besser, eine Gartenparty zu veranstalten! Das wichtigste?

Erstens, gute Gesellschaft und gute Laune. Zweitens: Gutes Bier. Und welches Bier schmeckt am besten? Natürlich gezapftes Bier.

Doch gehen wir Schritt für Schritt. Zu gutem Anfang gehört es sich die perfekte Location zu finden. Davon hängt auch ab, wie viele Gäste eingeladen werden können. Sobald dies geklärt ist kommt die Planung. Wie viel Essen einkaufen und vor allem was einzukaufen ist. Ein paar Starters, vielleicht Steaks und gutes frisches Gemüse, oder einen leckeren Salat? Last but not least, Bier! Viele würden wahrscheinlich, wie es auch üblich ist, Bierkästen besorgen. Oder doch lieber Dosen? Heutzutage werden in einigen Fällen Bierdosen bevorzugt, vor allem von Craft Beer Brauereien. Die Dose soll anscheinend das Aroma besser erhalten. Denn durch das Aluminium dringen die Sonnenstrahlen nicht durch und so wird das Getränk chemisch nicht verändert. Viele Bierbrauer meinen man könne mit Dosen auch viel mehr der Design-Kunst freien Lauf geben. Aber was sagt Mutter Natur dazu? Flaschen sollen doch besser sein. Kommt drauf an, beide haben ihre Pro und Contras. Flaschen wiegen mehr, das beeinflusst dann auch den Transport. Dagegen werden Dosen aus Aluminium hergestellt, was logischerweise dem Transport zugute kommt.  “Mehr Dosen, weniger Gewicht”, könnte ein Werbespot lauten. Die Frage und das Dilemma bleibt weiterhin ungelöst. Also was? Einfach das Bier selber zapfen. Jeder kann das. Es sieht auch viel besser aus. Ein großer Tisch, mit einer Bierzapfanlage, schöne Biergläser daneben und das Meisterwerk ist vollendet. Die Umwelt dankt mit. Dazu muss noch gesagt werden: Füllung: 60 bar Kohlenstoffdioxid in Lebensmittelqualität, Reinheit: 99,995%.

Was will man mehr?

Um das Bier selber zu zapfen gibt es mehrere Möglichkeiten. Die etwas einfachere und auch sichere Variante ist die, sich eine Membranpumpe zu besorgen. Diese wird für den privaten Gebrauch empfohlen.

Ansonsten, für diejenigen die mehr Erfahrung haben, kann man  CO2 Flaschen besorgen. Diese an die Zapfanlage schließen, denn ohne Druck kommt kein Bier aus dem Fass. Dazu braucht man noch einen Druckminderer. Mit CO2 Flaschen sollte man aber immer Acht geben. Bei einem nachlässigen Hantieren solcher Flaschen kann es sogar zu ihrer Explosion kommen. Also immer in kompletter Sicherheit diese Operation durchführen, abgesehen davon ist es empfehlenswert immer eine sichere Ausrüstung dafür zu haben. Mit Standfüßen und Flaschenhalter kann man die CO2 Gasflaschen sichern.

Auf der Seite https://www.co2-flasche.de/ gibt es sowohl alle genaueren Informationen als auch die Möglichkeit das nötige Zubehör zu beschaffen.

Jetzt fehlt nur noch eins. Das Bier in Strömen fließen lassen, wie bei den germanischen Göttern, und die Party wird zu dem Ereignis überhaupt. 

Nun, und das ist natürlich nur unsere eigene Meinung, sollte man vielleicht, wenn man schon die Party auf so einem fast professionellen Level geplant hat, ein Paar geschichtliche und kulturelle Fakten über das Thema Bier kennen. Über die Etymologie des Wortes wird schon seit langem diskutiert. Ob vom lateinischen biber, Getränk oder vom Verb bibere, d.h. trinken; oder die Wurzeln doch in der urgemanischen Sprache schlagen und so die Abstammung vom Worte beuwoz bzw. beuwo kommt, das ist die Frage. Komisch könnte man denken, wieso die lateinische Sprache, die das Wort cerevisia benutze, und die italienische Sprache geformt hat, jene jedoch das Wort birra, direkt aus dem germanischen benutzt. Genauso könnte man sich fragen wieso die Argentinier im Gegensatz zu dem spanischen cerveza auch das Wort birra bevorzugen. Aber diese ist eine andere und zu lange Geschichte um sie hier zu schildern. Was sicher ist, ist das, anders als viele denken könnten, dass Bier erstmals schon im V. Jahrhundert v.C. und zwar im Mittleren Orient getrunken wurde. Sowohl in Ägypten als auch bei den Babylonensern, im heutigen Iran. Sogar eine Hymne wurde der Göttin Ninkasi gewidmet.

Ninkasi, du bist die die das gefilterte Bier aus dem Sammelgefäß gießt

Es ist wie das Anschwellen des Tigris und Euphrate.

Viele Legenden begleiten eines der am meisten geliebten Getränke der Welt. Von Babylonien nach Griechenland, von Deutschland durch Belgien bis nach England, wo man ja auch oft das Synonym Ale für Bier benutzt, Poeten und Schriftsteller haben Verse diesem göttlichen Getränk gewidmet, – alles rund um das Getränk was wir heute, nach so langer Zeit, noch preisen und genießen.

Zum Wohl, Salute, Salud, Cheers, und na Zdrowie. Hauptsache im Maße trinken und die Fete genießen!

O’zapft is.

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